Jobs

Cron-Jobs in PisaSales

Wiederkehrende Aufgaben (Cron-Jobs) können zu einer bestimmten Zeit ausgeführt werden. Die auszu­führenden Befehle werden in einer benutzereigenen Tabelle, der sogenannten Cron-Job-Tabelle (cron­tab), gespeichert. In PisaSales werden Jobs für unterschiedliche Aufgaben verwendet. In erster Linie werden sie für zeitgesteuerte Funktionen und Abläufe innerhalb des Systems genutzt. Ebenso verwen­det das System Jobs zur Steuerung von Synchronisationsprozessen.

Das Formular Jobs öffnen Sie über das Menü Administration/Werkzeuge/Jobs.

Im Formular geben Sie eine Klasse innerhalb des JARs (Applikation) an, die vom Job aufgerufen, sowie eine Methode, die innerhalb der Klasse ausgeführt wird. Über die Konventionen der Einträge informie­ren die Tooltipps an den Feldtiteln im Formular.

Weiterhin kann ein Job dynamisches JAVA verarbeiten, was anstelle der Klasse ebenfalls mit einer Methode und erforderlichen Parametern eingetragen wird.

Die Methoden sind im System definiert. Der Eintrag im Feld Methode kann über die Funktion Methode überprüfen verifiziert werden, indem das System prüft, ob es die eingetragene Methode gibt.

Status des Jobs

Am Feld Identifier wird über ein Symbol der jeweilige Status (aktiv, inaktiv) des Jobs angezeigt.

rotes X = Job ist nicht gestartet und es werden keine Prozesse initiiert.

Time sheet = Job ist aktiv und wartet auf den nächsten Prozess.

Ist ein Job inaktiv, kann er über die Funktion Starten aktiviert werden. Ist der nächste definierte Zeit­punkt erreicht, verarbeitet der Job die hinterlegte Prozedur. Ist ein Job aktiv, kann er entsprechend angehalten werden. Laufende Prozeduren werden aber grundsätzlich erst beendet.

Weitere Attribute

Das Flag Aktiv sorgt dafür, dass beim Start des Servers alle Cron-Jobs gestartet werden, die aktiv sind. Sie halten sich bereit und warten dann auf den nächsten Zeitpunkt.

Die Flags Sofort ausführen und Verpasste ausführen sorgen dafür, wie der Job beim Serverstart verarbei­tet wird. Verpasste ausführen hilft, Prozeduren sozusagen "nachzuholen", die z.B. bei ausgeschaltetem System fällig gewesen wären.

Benutzer: Der Job kann benutzerspezifisch deklariert werden, wenn z.B. userspezifische Umgebungsvari­ablen festgelegt wurden. Ist des Feld leer, erfolgt die Session unter dem Benutzer GLOBAL (global ses­sion).

Gruppe: Entscheidet, welcher Job pro Server gesehen werden kann. Damit kann festgelegt werden für welchen Server der Job ausgeführt wird. Das insbesondere wichtig bei der Verwendung von mehreren Applikationsservern. Was einzutragen ist, finden Sie in der Properties-Datei für den Server unter dem Parameter "psa.job.grp".

Crontab und Modus

Hier geben Sie die Werte ein, die bestimmen, wann und in welchen Intervallen der Job laufen soll.

Einträge in den Feldern können kommasepariert erfolgen und sind innerhalb eines Feldes ODER-ver­knüpft. Zwischen den verschiedenen Feldern sind die Einträge UND-verknüpft.

Beispiel:

Minuten

Stunden

Tage

Monate

Wochentag

15

23

*

*

1-5,7

* = keine Prüfung

Start um 23:15 Uhr an jedem Tag in der Woche (Montag-Freitag [1-5]) und Sonntag (7) ohne Sonnabend.

Die Einträge kann man über die Funktion Nächste Laufzeitpunkte anzeigen nachvollziehen. In der Über­sicht sehen Sie dann die nächsten zehn Läufe.

Die Konventionen entsprechen LINUX-Richtlinien. Über weitere Konventionen informieren Sie sich bitte in entsprechenden Nachschlagewerken (z.B. http://de.wikibooks.org).

Die Crontab wird nur für den Modus CRON verwendet. Daneben können spezielle Modi wie z.B. SINGLE für den einmaligen Lauf mit Serverstart und manuelles Aufrufen zum Testen genutzt werden. Die Proze­duren des Jobs laufen nur auf dem Server, es besteht keine Clientverbindung.