Administrator-Toolbox

Mit der Administrator-Toolbox verfügt der Administrator über ein Werkzeug, das regelmäßig benötigte Informationen bereitstellt bzw. immer wiederkehrende Aufgaben unterstützt.

Die Befehle stehen als Button oder auch in der Funktionsleiste als Funktionen zur Verfügung. Der Admi­nistrator kann hier für Administrationszwecke schnell und einfach das System zeitweise global für Nicht­administratoren (normale Anwender) sperren. Während der Sperrung können sich außer Administratoren keine normalen Anwender einloggen.

Der Administrator kann an alle eingeloggten Anwender über eine ggf. erforderliche Sperrung oder andere Systemzustände eine Nachricht senden, die auf dem Client des jeweils in der Applikation einge­loggten Users erscheint.

Zu Supportzwecken kann der Administrator komplexe Umgebungsinformationen abrufen, die in der Meldungsleiste erscheinen und den Support von PisaSales mit den notwendigen Informationen versor­gen.

Nachricht senden

Öffnet einen Editor zum Verfassen und Versenden einer Nachricht.

Login sperren

Sperrt das Login für alle Nichtadministratoren. Normale Anwender werden vom System abgewiesen.

Login entsperren

Entsperrt das Login für alle Nichtadministratoren. Normale Anwender können sich wieder in das Sys­tem einloggen.

Cache löschen

Löscht den Objektcache, um Änderungen an Objekten zu aktualisieren und ruft gleichzeitig die JAVA Garbage Collection zur automatischen Speicherbereinigung auf.

Speicherwarnung

Hier können Sie festlegen, ob das System bei der festgelegten Speicherauslastung eine E-Mail versen­den soll bzw. das System automatisch den Cache löscht. Für E-Mail müssen Sie die entsprechenden SMTP-Parameter eintragen.
Ist auf einem Server mehr als 1 Applikationsserver zur selben Datenbank (z.B. Jobserver), werden Hostname, Port und- falls gesetzt- der in der Properties-Datei eingestellte Servername (psc.env.srv) in den Body der Meldung geschrieben.

Globale E-Mail Konfiguration

Der Dialog dient zum einen der Einstellung der Global Konfiguration für einen System-User (der nicht eingeloggt ist, also global). Damit wird der Mailversand für die Speicherwarnung konfiguriert.
Zum anderen werden die Standardwerte gesetzt, die alle Anwender für die Mailkonfiguration ver­wenden, wenn E-Mails aus dem System "Direkt versendet" werden. Beachten Sie in diesem Zusam­menhang die Umgebungsvariable PSA_PSP_USE_DFV. Diese steuert mit dem Wert y, dass der Anwender beim direkten Senden von E-Mails kein Pop-up mit den Einstellungsdaten erhält, also die Standardwerte automatisch verwendet werden. Der Wert n wird Usern, die das erste Mal direkt sen­den, die Pop-up-Abfrage öffnen. Default-Wert ist y.
An dieser Stelle erfolgt auch die Globale Konfiguration durch den Administrator für den Groupware-Connector

Log4j bearbeiten

Öffnet das Properties file zum Bearbeiten

Log4j konfigurieren

Anstatt auftretende Fehler und Infomeldung auf Standardausgabe auszugeben, wird die Nachricht dem Loggingsystem übergeben und gleichzeitig eine Einteilung der Wichtigkeit vorgenommen. Die Filterung und Art der Ausgabe kann zur Laufzeit konfiguriert werden.

Logfile anzeigen

Das System kann den Appender für die übermittelten E-Mails oder zum Speicherverhalten anzeigen.

Logger-Meldungen

Öffnet eine Liste mit den Meldungen aller Logger. In der Liste müssen Sie Loggermeldungen suchen oder alle laden.

Benutzer anzeigen

Öffnet eine Liste aller eingeloggten Benutzer mit Kommunikations- Informations- und Hilfsmöglich­keiten. Ist ein Eintrag markiert, können benutzerspezifische Funktionen aufgerufen werden.

So können seit Version 6.1 Probleme bei einzelnen Benutzern jetzt im laufenden Betrieb durch Einschal­ten eines benutzerspezifischen SQL-Trace besser analysiert werden. Läuft bereits ein Trace, wird dieses beim Start eines neuen Traces automatisch beendet. Es können nur Traces mit einem eingetragenen Logfile ausgewählt werden, da das Logfile auf dem Server abgespeichert wird.

Ausgewählte Funktionen sind cluster-übergreifend und selektiv ausführbar.

Die Benutzerliste zeigt alle angemeldeten Benutzer auf den angeschlossenen Cluster Servern an. Die Funktionen "Globale Nachricht", "Login ent/sperren" und "Jobs" beziehen sich auf alle Cluster Server. Die Funktionen "Stacktrace", "Transaktionen", "Offene Dialoge", "Clientinformation", "SQL-Trace" und "Session stoppen" beziehen sich auf den Cluster-Server, auf dem der Benutzer angemeldet ist.

Die Funktionen "Nachricht", "Ping" und "Anrufen" benötigen auf Grund ihrer Implementierung keine Clusterfähigkeit.

Hinweis: Der Webservice "PiSA-sales-User-Service" stellt die notwendigen Funktionen zur Verfügung. Werden an einer Funktion Funktionsparameter für den Clusterbetrieb gesetzt, dann werden diese Para­meter nur für die Funktionen an der Maske "Benutzerinfo" unterstützt.

Printservereinstellung

In der Meldungszeile werden aktuelle Informationen zu den verwendeten Printservern ausgegeben.

Umgebungsinformation

Gibt verschiedene Systeminformationen der Applikation in der Meldungsleiste aus.

Reset Locks

Setzt alle gelockten Datensätze (PSC_LCK-Flag) zurück.

Toggle Timer

Sie können den Timer, der die verschiedenen Events (Nachricht oder andere Meldungen) initiiert, anhalten, wenn Sie Analysen oder ähnliches vorhaben. Mit der Variable PSA_SET_RSM_TIM_ITV wird das Intervall für den Wiedervorlagecheck durch den Client in Minuten angegeben. Setzt man 0, ist der Timer ausgeschaltet. Die Wiedervorlagen landen weiterhin alle in der Liste der offenen Nachrichten, aber werden nicht mehr aufgepoppt.

Komponenten prüfen

Kann überprüfen, warum ein Datensatz in einem abgeleiteten DTO (Datenobjekt) durch fehlende Komponenten nicht sichtbar ist (was z.B. dann der Fall ist, wenn ein Hyperlink ein leeres Formular öff­net).

Systemprüfung ausführen

Prüft auf typische Fehler im Repository und in Java und gibt entsprechende Meldungen und Warn­meldungen in der Meldungsleiste aus. Es sind zahlreiche verschiedene Prüfungen implementiert wie:

  • Compiler
  • Classpath
  • Manifest
  • Gültige Datenobjekte
  • Windwardreports
  • Crystalreports
  • Postleitzahl-Datenbank
  • Fehlende PSC_OUT
  • Fehlende PSC_CLS
  • Fehlende OPR_IDN Defaultwerte
  • Falsche Superklassen
  • Gelockte Datensätze
  • Unterdialogverwendungen
  • Views mit unnötigen Tabellen
  • ...

und viele weitere. Andere oder zusätzliche Funktionen können vom Customizing im Jar oder dynami­schen Java hinterlegt werden.

Aktualisiere Lizenzdaten

Aktualisiert die aktuell gezogenen Lizenzen aus der Datenbank (Lizenzen müssen bereitgestellt wor­den sein). Siehe auch oben Abschnitt "Lizenzierung".

Monitor

Zeigt den Monitor mit aktuellen Sessions. Hier können fehlerhafte Sessions beendet werden (System­absturz o. ä.).