Wenn in Ihrem Unternehmen ein Kontakt angelegt oder ein Vorgang erstellt wird, handelt es sich in der Regel um einen definierten Prozess, da weitere Aktivitäten und Aufgaben zu diesem Kontakt oder Vorgang folgen müssen. Unter solchen Prozessen sind alle Objekte zu verstehen, die über hierarchische Vorgänge und Aktivitäten bearbeitet und qualifiziert werden, also neben Vertriebsvorgängen und Projektmappen auch Marketingvorgänge und neben Leads auch die Mitbewerber, Lieferanten, Vertriebspartner usw.
Der Workflow dieser Prozesse basiert allgemein auf Vorgängen, die Vorgänge basieren auf Aktivitäten wie Aufgaben, Termine oder Korrespondenz usw.
Beispielsweise werden beim Anlegen eines Erstkontaktes (Lead) gleichzeitig automatisch Standardaktivitäten zugewiesen, die beschreiben, wie der Kontakt zu qualifizieren ist bzw. wie der Vorgang abzuarbeiten ist. Definierte Standardaktivitäten entstehen immer wieder, wenn in PisaSales ein Prozess initiiert wird, dem diese Aktivitäten zugeordnet sind. Sind die Aktivitäten abgearbeitet, wird z.B. über den Wechsel des Status ein neuer Vorgang im Prozess festgelegt und mit diesem verbundene neue oder veränderte Standardaktivitäten zugewiesen. Welche Standardaktivitäten mit welchem Prozess-Status zugewiesen werden, und welche Status ein Prozess haben soll, wird in der Prozessdefinition festgelegt.
Verwechseln Sie die Standardaktivitäten nicht mit Aktivitäten, die der Anwender im Verlauf eines Vertriebsablaufes anlegt (Aufgaben, Korrespondenzen, Termin, Telefonate etc.). Standardaktivitäten sind die in der Prozessdefinition festgelegten Handlungen/Anweisungen, wie ein Vertriebsablauf entsprechend seines Prozess-Status grundsätzlich abgearbeitet werden muss.
