Konfiguration des Groupware-Connectors in PisaSales

Die globale Konfiguration des Groupware-Connectors erfolgt über
Administration-> Datenaustausch-> Groupware-> Globale Groupware-Konfiguration.

Welchen Groupware-Server ein Benutzer verwendet, wird in der persönlichen Server-Groupware-Konfi­guration oder in der Groupware-Zugangsliste (Groupware-Benutzer) festgelegt.

Globale Konfiguration des Groupware-Connectors

In der Maske können Sie mehrere Konfigurationen verwalten und jede Konfiguration unter einem ein­deutigen Namen speichern. Die Einträge im Bereich "Globale Einstellungen" gelten für alle Konfiguratio­nen. Mit dem Aktiv-Flag in der Liste können Sie eine oder mehrere Konfigurationen explizit ein-/ausschalten. Dies erleichtert das Konfigurationsmanagement bei Tests und Inbetriebnahmen.

Für die leichtere Inbetriebnahme und Tests können Groupware-Konfigurationen in der Verwaltungsliste einzeln aktiviert/deaktiviert (Flag Aktiv) werden. Die Groupware-Synchronisations-Jobs berücksichtigen nur aktive Konfigurationen.

Es müssen alle geforderten Werte eingetragen werden. Das sind für Exchange oder Lotus:

  1. Name: Name der Konfiguration
  2. Typ: Server-Typ
    XCH = Exchange Server 2003,
    EWS = Exchange Server 2007/2010
    LTD = Lotus Domino Server
  3. Groupware-Host: Rechnername des Servers
  4. Domäne: Domain-Name des Servers
  5. Zeitzone (NUR MS EXCHANGE): Damit der Groupware-Server Datums- und Zeitwerte richtig liefert, müssen Sie hier angeben, in welcher Zeitzone der PisaSales-Server läuft, für Mitteleuropa z.B. 04 -> GMT+1.
    Stellen Sie sicher, dass auf allen beteiligten Servern (PisaSales-Server und Groupware-Server) die System­uhren synchronisiert sind (z.B. über NTP). Zeitdifferenzen können zu Fehlern bei der Synchronisation führen.
  6. Ressourcen-Manager und Verteilergruppen dienen der Verwaltung für den Import von Ressourcen.

Reiter Globale Einstellungen

Einträge gelten global für alle Konfigurationen

  1. Synch. Beginn/Ende: Definiert den Horizont für den Import. Der Horizont ist das Zeitfenster in Tagen relativ zum aktuellen Datum, innerhalb dessen Termine vom Synchronisations-Job erfasst werden. Der Eintrag versorgt die globalen Umgebungsvariablen PSA_SYN_GRW_OFS_BEF und PSA_SYN_GRW_OFS_AFT. Im PisaSales-Standard ist er eingestellt auf -7/+90 Tage.
  2. Suche Beginn/Ende: Definiert den Horizont, der benutzt wird, wenn ein bereits exportierter Termin in der Groupware nicht über die Groupware-ID bzw. die PisaSales-GID gefunden werden kann. Ist das der Fall, werden alle Termine im angegebenen Zeitfenster mit Hilfe anderer Kriterien durchsucht. Wird ein passender Termin gefunden, erfolgt ein Upgrade in der Groupware. Wenn nicht, wird ein neuer Termin in der Groupware angelegt. Der Eintrag versorgt die globalen Umgebungsvariablen Variablen PSA_SYN_GRW_FND_OFS_BEF und PSA_SYN_GRW_ FND_OFS_AFT.
  3. Private Einträge: Hier legen Sie fest, wie private Termine synchronisiert werden. Details dazu finden Sie unter Private Termine
    • n = Keine Synchronisation
    • * = Maskierte Synchronisation
    • y = Vollständige Synchronisation
  1. Optionen sind diverse Einstellungen, die Sie bei der  Termin-Synchronisation und automatischem Import von Ressourcen benutzen können.
  2. Notiztext ignorieren: Für Szenarien, in denen Termine ausschließlich in PisaSales angelegt/gepflegt werden und die Groupware nur die Aufgabe der Verteilung und Teilnehmerbenachrichtigung über­nimmt, kann bei Bedarf die das Flag (Variable PSA_SYN_GRW_IMP_IGN_BDY) auf y gesetzt werden (Default=n). In dem Fall ignoriert der Groupware-Connector den Notiztext beim Import bereits vor­handener Aktivitäten. Dadurch wird z.B. eine am PisaSales-Termin eingepflegte und formatierte Agenda nicht verändert.
    Beachten Sie jedoch, dass in diesem Fall Notiz-Änderungen/Ergänzungen am Groupware-Termin nicht nach PisaSales übertragen werden.
  3. Vorrang: PisaSales und Vorrang: Groupware sind Funktionen, die helfen, die optimalen Einstellungen für das bevorzugte Arbeiten in der entsprechenden Umgebung zu verwenden. Insbesondere auch für die Behandlung von Konflikten.

Erfolgt z.B. die Terminpflege vorrangig in PisaSales, dann werden Termine und andere in der Groupware erstellte Synchronisations-Objekte nicht zwangsläufig automatisch mit PisaSales synchronisiert. In Pisa­Sales erzeugte Objekte werden jedoch automatisch mit der Groupware synchronisiert.

Für Exchange Server 2010 (EWS):

EWS-Version: Auswahl der Exchange Server-Version (X07, X10)

Selbst signierte SSL-Zertifikate: Weist den Connector an, jedes beliebige Zertifikat zu akzeptieren.

Ein SSL-Zertifikat ist nur dann allgemein gültig, wenn es von einer anerkannten Authentifizierungsstelle (CA) signiert wurde. Bei einer "out-of-the-box"-Installation hat der Server kein solches Zertifikat, son­dern ein selbst signiertes. Siehe dazu auch die HINWEISE unter Java-Umgebung anpassen.

Hinweis: Bei Verwendung von Exchange Online (oder einem anderen gehosteten Exchange) sollte man selbst-signierte SSL-Zertifikate *nicht* akzeptieren. Der Dienstanbieter wird immer offiziell signierte SSL-Zertifikate verwenden.

Autodiscover: Ermöglicht die Verwendung des Autodiscover-Dienstes von Exchange. Der Dienst ermittelt in verteilten Exchange-Server-Umgebungen (lokal oder online) beim Zugriff auf ein Postfach den aktuell besten Exchange-Server (Host).

Dafür muss im Groupware-Konfigurations-Dialog das Autodiscover-Flag, die Autodiscover-URL und eine Gültigkeit (in Stunden) eingetragen sein. Ist das der Fall, trägt der Groupware-Connector den vom MS-Dienst gelieferten Host in die Liste der Groupware-Benutzer (Administration -> Kontakte -> Groupware-Benutzer) ein.

Die Gültigkeit der Autodiscover-Ergebnisse ist abhängig von der Dynamik des Exchange-Server-Clusters. Es wird ein Wert von 12-24h empfohlen. Der Groupware-Connector aktualisiert dann die Autodiscover-Ergebnisse ein bis zwei Mal am Tag. Schlägt die Autodiscover-Anfrage fehl, wird der im Groupware-Host eingetragene Server verwendet. Für MS Exchange Online sollte hier der Standard-Host eingetragen sein, der beim Web-Login von MS geliefert wird.

Hinweis: Trägt man die Gültigkeit 0 (Null) ein, dann werden die Autodiscover-Ergebnisse nicht gespei­chert, und es erfolgt immer ein Autodiscover vor einem Postfach-Login. Dies kann bei der Inbetriebnahme des Connectors hilfreich sein. Später sollte dann eine sinnvolle Gültigkeit eingetragen werden.

Für Lotus DominoServer (LTD):

Organisation: Organisationsname (bildet gemeinsam mit dem Benutzernamen den in LD verwendeten "Short user name")