Suchen und Finden

EUREKA Suche: Objekte

Objekte, die bei der Volltextsuche einbezogen werden können.

Die Suche indiziert bestimmte Felder eines DTO. Im Customizing hinzugekommene Felder können zusätzlich indiziert werden. Dafür gibt es in der Liste der -Objekte Administration/Werkzeuge/Suchen und Finden/-Suche: Objekte die Unterliste Zusätzliche Felder, in der für jedes Datenobjekt die zusätzlich zu indizierenden Felder angeben werden können. Ist ein angegebenes Feld in dem DTO oder seiner Ver­linkung vorhanden und sichtbar, dann wird der Feldinhalt als neue Zeile in den Indextext aufgenommen. HTML-Felder werden vorher nach Plaintext konvertiert.

Es werden auch alle String- und HTML-Felder eines Objekts indiziert. Ausgenommen sind Felder, die ein GID oder IDN im Namen haben sowie Systemfelder.

In die Indexierung sind auch Komponentenfelder (d.h. bestimmte Daten verknüpfter Objekte) einbezo­gen, wie z.B.:

  • An Kontakten allgemein: Adressen, Merkmale
  • An Personen zusätzlich: Unternehmensname
  • An Unternehmen zusätzlich: Branche, Region
  • An Projekten: Kundenname, Adresse, Merkmale, Produkte
  • An Serviceobjekten: Kundenname, Betreibername
  • An Produkten: Lieferantenname
Info

Admin: Die Indexierung erfolgt über alle Stringfelder, außer IDN und GID und PSC Felder.Falls es notwen­dig ist, die Volltextsuche auf weitere verknüpfte Objekte auszuweiten, z.B. die Suche in Projektmappen auf die zugeordneten Vorgänge, bietet das System folgende Werkzeuge/Mechanismen:

  1. In der Administration der Suche: Objekte können in die Liste der zusätzlich zu indizierenden Felder auch Komponentenfelder eingetragen werden.
  2. In den einzelnen Reader-Implementierungen können per Code die Beziehungen zu den indizierten Komponenten/Listen definiert werden. Diese werden dann beim Indexupdate das eigentliche Objekt neu indizieren. Die Definitionen von 1. müssen nicht noch einmal in der Liste wiederholt werden. Wenn ein indizierter n:m-Datensatz gelöscht wird (z.B. Adresse oder Merkmal), kann das eigentliche Objekt (z.B. Kontakt oder Projekt) nicht neuindiziert werden. Denn die benötigten Daten, um den relevanten Datensatz zu finden existieren nicht mehr. Der Index ist in diesem Fall so lange falsch wie sich das Objekt nicht selber ändert.
    Der Index-Reader ist zu überladen, wenn ein Feld (Stringfeld) wirklich ausgegrenzt werden soll.

Hinweis: Das Neuanlegen von Objekten erfordert Kenntnisse des Datenmodells.

  • Der von der -Suche verwendete Index wird unmittelbar nach Neuanlegen/Ändern von Daten aktuali­siert.
  • Das Verhalten im Detail kann über mehrere Variablen PSA_FUL_IDX_... (Klassifizierung Allgemein -> -Suche) gesteuert werden

Zur Information - Volltextsuche E-Mails, Telefonnummern

Für die Volltextsuche auf E-Mails bzw. die Metadaten von E-Mails wird ein Verfahren verwendet, das die Datenbank entlastet, die Groupwaresynchronisation erheblich beschleunigt und keinen Job für die Indi­zierung benötigt.

Die Suche auf E-Mail-Feldern wird (soweit möglich) vermieden und stattdessen hält jede Clusterinstanz eine Map mit allen E-Mail-Adressen und Kontakt-GIDs. Änderungen und Löschungen am Kontakt wirken sich auf die Map aus und werden im Clusterverbund verteilt. Die Telefonnummern sind ebenfalls in einer Map abgelegt. Dadurch kann der Lucene-basierte Telefonindex (eigentlich) wegfallen. Der Vorteil ist, dass Änderungen sofort gefunden werden.

Empfehlung: Job für Telefonindex abschalten!

Siehe auch: Kapitel Grundlagen und Bedienung EUREKA -Volltextsuche-

Eureka-Suche: Administration

Insbesondere für die Administration im Clusterbetrieb steht ein Werkzeug für die EUREKA-Indexverwal­tung zur Verfügung.

Menü Administration/Werkzeuge/Suchen und Finden/EUREKA-Suche: Administration.

Der Dialog bietet verschiedene Funktionen:

Information:

Ausgabe der Dokument-Anzahl, Indexgröße und letztes Update-Datum des Index.

Schließen:

Schließt alle Referenzen auf den Index.

Löschen:

Löscht den gesamten Inhalt des Indexes.

Automatische Aktualisierung:

Aktiviert/deaktiviert die automatische Indexaktualisierung (Hintergrundaktualisierung).

Variablen kopieren:

Kopiert die Variablen für die letzte Updatezeit auf andere Cluster.

Job öffnen:

Öffnet den Job für die Indexaktualisierung zum Bearbeiten/Anpassen.

Filterverwaltung

Zeigt die Filter-Definitionsdaten zum DTO des aktuellen Dialoges. Die Daten können in der Filterverwal­tung eingesehen und bearbeitet werden. Die Verwaltung der Filter ist auf das DTO eingeschränkt, die Verwendung des Filters für andere Datenklassen ist nicht möglich.

Die Gesamtsuchbedingung des Filters können Sie in Where-Bedingung nachvollziehen. Sie wird automa­tisch aus den einzelnen im Filterformular definierten Feld-Sucheinträgen gebildet. Sie können die Gesamtsuchbedingung hier in der Liste korrigieren oder erweitern.

Mit Ansicht schränken Sie die Anzeige ein.

Zum Verständnis

Der Unterschied zur Filterverwaltung am Dialogobjekt (z.B. Unternehmensmaske) ist darin zu suchen, welche Informationen der Filter zur Verfügung hat.

Der Filterdialog an der Unternehmensmaske kennt das der Unternehmensmaske zu Grunde liegende Datenobjekt und daher auch die entsprechenden Komponenten und Assoziationen (blaue und rote Ordner). Die Filterverwaltung kennt nur das Datenobjekt des Filters, in dem Beispiel PSA_CON_STR, die absolute Basistabelle der Kontakte, somit sind hier auch nur die Felder dieser Tabelle sichtbar.

Damit ist letztendlich die Bearbeitung eines Filters in der Filterverwaltung eingeschränkt, da nur das Datenobjekt eines Filters bekannt ist. Möchten Sie Felder aus Komponenten des „Unternehmens-DTO“ ergänzen, geht dies nur über den Filterdialog an der Maske. Dort erhält der Filter automatisch im Beispiel das DTO "PSA_ORG_EXT_XTD" und somit in der Filterverwaltung der Maske auch die ent­sprechenden Assoziationen und Komponenten.

Der Grund dafür ist nachvollziehbar, damit dieselben Filter nicht gleichzeitig an zu vielen Stellen ver­fügbar sind (Filter für Service-Vorgänge auch an Marketingmasken etc.). Nun ist es so, dass Filter nur an der Maske sichtbar sind, an der sie angelegt wurden, bzw. an Masken, die exakt dasselbe Datenob­jekt als Grundlage haben.

An der Filterverwaltung soll dieses Datenobjekt dann nicht geändert werden, um zu verhindern, dass Filter "verschwinden". Das heißt, ein Filter, der an der Unternehmensmake sichtbar ist, soll auch nach der Änderung an der Unternehmensmaske sichtbar bleiben.

Hinweis: Existierende Filter können nach einem Upgrade leider nicht automatisiert bereinigt werden, da das System nicht ermitteln kann, an welcher Maske dieser Filter ursprünglich angelegt wurde. Wenn diese Filter manuell bereinigen werden sollen, müssen Sie an der Maske, an der dieser Filter benötigt wird, im Filterdialog die Filtersichtbarkeit auf das DTO entsprechend toggeln. Danach ist der entspre­chende Filter in der Filterverwaltung den selben Einschränkungen unterlegen, dem er auch im Filterassis­tenten an der entsprechende Maske unterlegen ist.

Tipp - Filter global zugänglich machen

Sie nutzen die globale Filterverwaltung, um als Administrator einen von z.B. inzwischen ausgeschiede­nem Mitarbeiter angelegten Filter anderen Anwendern zugänglich zu machen.

Öffnen und fokussieren Sie einen Dialog, zu dessen treibender Datenklasse Sie die Filter verwalten wol­len, und rufen dann Administration/Werkzeuge/Suchen und Finden/Filterverwaltung auf. Jetzt öffnet sich die Filterverwaltung, die (anders als die Filterliste in den PiSA cubes - Ressourcen) nur die Filter zum bestimmten DTO anzeigt. Hier können Sie per Kontextmenü den Zugriffsassistenten aufrufen, in dem Sie den Zugriff zum gewählten Filter beliebig ändern können.

Hinweis: Ein PiSA cubes-Administrator kann in der Filterverwaltung auch Filter mit gesetztem Zugriff "D" sehen.