Wer kann Zugriffsattribute bearbeiten?

Beim Anlegen eines Datensatzes wird automatisch der aktuelle Benutzer zum Eigentümer. Ausschließlich der Datensatz-Eigentümer kann Gruppenzugriffsrechte im Zugriffs-Formular modifizieren. Allen anderen Benutzern wird grundsätzlich kein Schreibzugriff auf die Rechte-Definition gewährt.

Schränkt der Eigentümer seine eigenen Rechte auf einen Datensatz ein, gelten diese eingeschränkten Rechte, jedoch mit einer Ausnahme: Während er einen für ihn gesperrten Satz nicht ändern oder löschen darf, kann er ihn trotzdem lesen.

Hinweis: Beim Duplizieren eines Datensatzes werden die Zugriffsrechte des ursprünglichen Datensatzes nicht kopiert. Die Zugriffsrechte der Kopie des Datensatz kann nur der neue Datensatz-Eigentümer verge­ben, der das Duplizieren durchgeführt hat.

Datensätze ohne Lesezugriff

Wird auf Datensätze kein Leserecht gewährt, sieht der Anwender die entsprechenden Einträge in For­mularen und Listen nur als Sternchen (*****) im Betreff.

Info

Admin: Um zu vermeiden, dass solche Datensätze mit der Maximalanzahl ladbarer Datensätze an der Maske kollidieren, kann die Variable PSC_VIS_ACC = n dafür sorgen, dass Datensätze ohne Lesezugriff nicht zum Client geschickt und dort nicht dargestellt werden. Die zusätzliche Variable PSC_VIS_ACC_DTO wird genutzt (Wert n), um nicht lesbaren Datensätze erst gar nicht in das DTO zu laden. Sie zieht nur, wenn PSC_VIS_ACC auf n steht. Somit wird die Maske bis zu ihrem Maximum gefüllt, falls genügend les­bare Datensätze gefunden werden.
Gleichzeitig kann ein Missbrauch der Daten durch Endanwender (Angreifer) erschwert oder verhindert werden.Der Administrator kann bei sicherheitsrelevantem Datenbestand die Variable PSC_VIS_ACC auf "n" setzen. Damit werden nicht lesbare Datensätze, welche die aktuellen Suchbedingungen der Anwen­ders erfüllen, diesen nicht mit Sternchen angezeigt. Der "Angreifer" bekommt also keinen Hinweis, nicht lesbare Inhalte anzugreifen.