Groupware-Kopplung

PisaSales verfügt über eine Schnittstelle zu MS Outlook und Lotus Notes. Zu unterstützten Versionen informieren Sie sich bitte bei Ihrem PisaSales-Projektingenieur (Technische Spezifikation).

Login-Sets und Groupware-Integration

Die Schnittstelle zwischen PisaSales und Groupware unterstützt das Erfassen von Kontakten aus der Groupware, den Abgleich von PisaSales-Kontakten mit Groupware-Kontakten und das Versenden von Korrespondenzen als E-Mail aus PisaSales.

Um die Kommunikation mit der Groupware zu gewährleisten, müssen Sie als Administrator folgendes sicherstellen:

  • Der Client muss in jedem Fall über ein Login-Set gestartet werden, also PisaSales nicht mit dynami­schen Einträge in den Feldern des Startdialoges starten, was nur in Ausnahmefällen genutzt werden sollte.
  • Die im Set gespeicherten Parameter dürfen im Anmeldedialog nicht manuell überschrieben werden.
  • Das Startset (Applikationsname) muss im Setup der Startmaske unter Start-up options im Feld COM client startup information eingetragen sein. Es ist immer nur ein Eintrag möglich. Arbeiten Ihre Anwender mit mehreren Sets/Applikationen, muss dieser Eintrag stets angepasst werden. Die Group­ware ermittelt aus dem angegebenen Set die Verbindungsparameter zum PisaSales-Server und kann darüber den aufrufenden Client identifizieren. Beim nächsten Start der Groupware sind dann die COM-Daten für die Applikation auf dem Client-Rechner benutzerspezifisch gespeichert.

Globale E-Mail-Konfiguration

Über die Administrator-Toolbox erfolgt die Globale E-Mail-Konfiguration, die der Einstellung der Global Konfiguration für einen System-User (der nicht eingeloggt ist, also global) und der Einstellung von Stan­dardwerten für alle Anwender (POP3-Server, SMTP-Server etc.).

"E-Mail mit Word bearbeiten" deaktivieren!

Attention

Achtung: In Microsoft Outlook ist ab der Version Microsoft Outlook 2002 die Option "E-Mail mit Word bearbeiten" standardmäßig aktiviert. Diese Option sollten Anwender in PisaSales nicht verwenden und deaktivieren, da die Schnittstelle für die Outlook-Synchronisation und den E-Mail-Versand in PisaSales direkt mit Microsoft Outlook kommuniziert und den E-Mail-Versand über Word noch nicht unterstützt. Die Option zum Deaktivieren befindet sich in Microsoft Outlook unter: Extras/Optionen/E-Mail-Format/E-Mail mit Word bearbeiten.

Microsoft Exchange Collaboration Data Objects

Stellen Sie sicher, dass für Microsoft Outlook die Collaboration Data Objects (CDO's) installiert sind. CDO's werden beim Einsatz von MS Exchange mit MS Outlook benötigt.

Hinweis: Die CDO-Installation ist bei der MS Office-Standardinstallation nicht aktiviert. In älteren Office-Versionen (2003) müssen Sie dieses Feature auf allen Client-Rechnern mit Hilfe des Microsoft Office Set­ups hinzufügen:

  1. Starten Sie das Microsoft Office-Setup aus der Systemsteuerung/Software.
  2. Wählen Sie im Microsoft Office Setup die Option Features hinzufügen/entfernen.
  3. Prüfen Sie unter dem Feature Microsoft Outlook für Windows die Installation von Collaboration Data Objects.
  4. Aktivieren Sie hier die Option Vom Arbeitsplatz aus starten, wenn das Feature nicht installiert ist.
  5. Aktualisieren Sie die Installation.

Mit dieser Aktualisierung kann PisaSales jetzt auch Outlook-Daten über Microsoft Exchange abgleichen.

Hinweis: Mit neueren Office-Versionen werden die CDO’s nicht mehr ausgeliefert bzw. auch nicht mehr verwendet. Sollten Sie Office 2007 und höher verwenden, informieren Sie bitte Ihren Administrator und den PisaSales-Support.

Microsoft Office, Sicherheit

Die ausgelieferten PisaSales-Dokumente bzw. -Dokumentvorlagen arbeiten mit extra bereitgestellten Add-Ins, die bei der Installation von PisaSales automatisch installiert werden. Da die servergetriebene Erstellung von Dokumenten makrogesteuert unterstützt wird, ist es erforderlich, die Sicherheitsstufe für Makros anzupassen. Bitte passen Sie dazu in den Office-Applikationen die Optionen für Sicherheit und Vertrauenswürdige Quellen entsprechend an.

  1. Starten Sie Microsoft Word.
  2. Wählen Sie das Menü Extras/Makros/Sicherheit.
  3. Aktivieren Sie in der Kartei Sicherheitsstufe mindestens die Option Mittel.
  4. Wechseln Sie in den Reiter Vertrauenswürdige Quellen.
  5. Aktivieren Sie die Option Allen installierten Add-Ins und Vorlagen vertrauen.
  6. Bestätigen Sie mit OK.

Hinweis: Je nachdem, welche Sicherheitsstufe Sie gewählt haben, kann es sein, dass der Anwender eine Sicherheitswarnung bezüglich vorhandener Makros in den mit PisaSales ausgelieferten Dokumentvorla­gen erhält. Für die volle Funktionalität der automatischen Dokumentengenerierung müssen die Makros immer aktiviert werden.

Microsoft Office Excel, Analyse-Funktion

Für die graphische Vertriebsanalyse zu Vorgängen ist ein installiertes Microsoft Excel erforderlich. In Excel muss das Add-In Analyse-Funktionen aktiviert sein. Erst dadurch kann eine visualisierte Auswer­tung erfolgen und angezeigt werden. Fehlen die Analyse-Funktionen, so erhalten Sie in PisaSales fol­gende Meldung: MS-Excel: Fehler: Die PisaSales Auswertung erfordert das Excel-AddIn 'ANALYS32.XLL'.

Aktivieren Sie die entsprechende Option im Add-Ins-Manager von Excel:

  1. Starten Sie Microsoft Excel.
  2. Öffnen Sie ein neues (leeres) Dokument.
  3. Wählen Sie das Menü Extras/Add-Ins-Manager.
  4. Aktivieren Sie unter Verfügbare Add-Ins den Eintrag Analyse-Funktionen (Häkchen).
  5. Bestätigen Sie mit OK.

E-Mail- und Termin-Connector

Den E-Mail- und Termin-Connector steuern Sie über die Umgebungsvariable PSA_SFR_EMA_SYN_DLG = y/n bzw PSA_SFR_APM_SYN_DLG y/n.

Wie sich das entspr. Objekt in PisaSales (Korrespondenz, Aktivität, Kontakt, Service) nach der Group­ware-Synchronisation öffnet, steuern Sie über die Umgebungsvariablen PSA_SYN_OPN_NEW_EMA; PSA_SYN_OPN_NEW_CON; PSA_SYN_OPN_NEW_SVC = y/n/MOD

  • y -> Formular öffnet nichtmodal
  • MOD -> Formular öffnet modal
  • n -> Formular öffnet nicht